Die Lebensfrohen

Weltreise Zwischenfazit 2024

Zwischenfazit 2024

Auch 2024 war wieder ein aufregendes Jahr für Christoph und mich. Es ist viel passiert, wir haben viel erlebt und wie immer viel gegessen. ;P Sobald wir zu Hause in Wien und Hamburg waren, wurden wir wieder mit Fragen durchlöchert. Wer aber keine Gelegenheit hatte, uns zu fragen, kann sich hier unsere Highlights unserer Weltreise im Jahre 2024 durchlesen. 

Frage: Die größte Überraschung des Jahres war wohl die Ankündigung von euch, dass ihr 1 Jahr in Thailand leben wollt. Wie kam es dazu?

L: Ich muss gestehen, dass ich die treibende Kraft dahinter war. Ich liebe jeden Augenblick unserer Weltreise, aber ich muss auch zugeben, dass das ständige Reisen viel Energie raubt. Wir reisen recht schnell, was ich auf der einen Seite gut finde, aber auf der anderen Seite haben wir kaum Zeit das Gesehene und Erlebte zu verarbeiten. Zudem hat mir ein Ort gefehlt, an dem ich ganz ich selbst sein und machen kann, was ich möchte. Ein Ort, an dem meine Sachen sind, an dem ich etwas ansammeln kann und den ich gestalten kann, wie ich möchte. Wir waren die letzten Jahre nur in Hotels oder Airbnbs, die Räume gehörten fremden Personen und man musste ständig achtgeben. Das strengt an. 

C: Nachdem wir darüber geredet haben und ich Leas Gründe verstanden habe, habe ich die Entscheidung unterstützt, dass wir uns für länger irgendwo niederlassen. Ich merke so etwas immer sehr spät, aber auch an mir und meiner Gesundheit hat dieser Lebensstil gezerrt. Jetzt habe ich wieder Zeit mich um meine Fitness und die Arbeit mehr zu kümmern.

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Frage: Warum habt ihr euch für Bangkok als neues Zuhause entschieden?

L: Christoph und ich sind durch und durch Stadtkinder, da ist es natürlich, dass wir in einer Großstadt wohnen wollen. Ich wollte, wie gesagt, für länger irgendwo bleiben und nicht nur für 3 Monate. Das zieht aber in fast allen Ländern andere Visa-Bestimmungen mit sich. Kuala Lumpur wäre auch noch ein Ziel gewesen, aber zu der Zeit hat Thailand das DTV Visum eingeführt, das besonders auf Freelancer und digitale Nomaden abzielt, also genau für uns. So können wir in Thailand für längere Zeit bleiben und sogar ohne Probleme immer wieder aus- und einreisen. 

C: Dazu kommen die niedrigen Unterhaltskosten und die gute Infrastruktur. Thailands Gesundheitsvorsorge zählt zu den besten in Asien und selbst im Dschungel hat man ein 5G-Netz. Das wir in Südostasien bleiben wollten, und zum Beispiel nicht Südamerika, obwohl die Unterhaltskosten dort ebenfalls niedrig sind und wir es dort auch mochten, ist der Condo-Lifestyle. In diesen Wohnungskomplexen findet man alles, was man möchte: Pool, Fitnessstudio, Co-Working Space, die Hausverwaltung ist direkt im Haus und ständig zu erreichen (besonders praktisch für Paketannahmen) und meistens gibt es einen kleinen Laden direkt vor der Haustür. Da es draußen rund ums Jahr heiß ist, ist dieses Alles-in-einem-Konzept gut ausgebaut und auch die Fehlerkultur ist der Wahnsinn. Man kann sich rund um die Uhr alles von überall liefern lassen. Wir leben nun schon fast 3 Monate in Bangkok und genießen diesen Lebensstil in vollen Zügen. 

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Frage: Thailand gefällt euch also, aber das war ja nicht das einzige Land, das ihr in 2024 besucht habt. Welches Land oder welche Stadt hat euch dieses Jahr besonders gut gefallen?

C: Da wir auch überlegt haben, nach Kuala Lumpur oder Vietnam zu ziehen, kann man davon ausgehen, dass es uns dort ebenfalls sehr gut gefallen hat. Vietnam ist ein wunderschönes Land und das Essen dort ist fantastisch. Sydney hat uns auch positiv überrascht, eine wunderschöne Hafenstadt, dort wollen wir auf jeden Fall noch einmal hin. 

L: Ein einmaliges Erlebnis war natürlich Tibet. In dieses stille und fast unberührte Land kommt man nicht so einfach, aber die Kultur ist so anders, dass man es zumindest einmal besucht haben sollte. Die Kultur in Japan ist auch sehr anders, aber dort kann man so viel machen, dass jede Zeit dort zu kurz ist. Also, müssen wir dort noch einmal hin. Auch Neuseeland müssen wir mit mehr Zeit in Angriff nehmen. Der erste Eindruck war sehr positiv und beim nächsten Mal möchten wir uns auch die Südinsel ansehen. 

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Frage: Und welche Erlebnisse hattet ihr dieses Jahr, die für euch absolut einmalig waren?

C: Ich wollte schon immer mal First Class im Flugzeug fliegen und dieses Jahr aus der Strecke von Perth nach Dubai haben wir uns diesen Traum erfüllt. Genauso wie eine Übernachtung im Marina Bay Sands Hotel in Singapur. Das war absoluter Luxus, aber man gönnt sich ja sonst nix und wenn es nun mal auf der Bucket List steht, dann muss man es auch abhaken. Das abenteuerlichste Erlebnis war jedoch mein Gang über die Harbour Bridge in Sydney. So viel Adrenalin hatte ich schon lange nicht mehr verspürt. 

L: Der Luxus war natürlich toll, das gebe ich zu, aber für mich waren es die kleinen Ausflüge, die mich immer staunen ließen. Ein Bad mit einem Elefanten, in der Filmkulisse von “Herr der Ringe” zu stehen, den Sonnenaufgang über Angkor Wat zu sehen oder unsere Liebe vor dem Taj Mahal zu bekunden – das sind alles Erlebnisse, die man nie wieder vergisst und jedes Mal, wenn man sich daran erinnert, wird einem bewusst, was für Wunder, die Welt zu bieten hat.

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Frage: Nun zu eurem Lieblingsthema: Essen. Welche tollen Gerichte habt ihr in diesem Jahr entdeckt?

C: Für mich war es auf jeden Fall die vietnamesische Küche. Die könnte ich jeden Tag essen, von Bun Cha bis zum Bánh Mì, alles ist köstlich. Da ich scharfes Essen mag, ist die thailändische Küche wie gemacht für mich. Pad Kaprao oder scharfer Papaya-Salat, alles ist frisch zubereitet und richtig lecker. Das esse jetzt zur Zeit jeden Tag. ;P

L: Ich möchte nicht umsonst wieder zurück nach Japan, das Sushi und auch das Kobe-Fleisch dort waren das Beste, was ich jemals gegessen habe. Zum Reinknien! Und vergessen wir nicht das Neuseelandlamm, ich liebe Lamm und die Neuseeländer wissen, wie man es zubereitet. Das koranische Fried Chicken oder BBQ kann ich nur jedem empfehlen, einmal auszuprobieren. Das kann man sich reinsetzen.

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Frage: Zu jedem positiven Erlebnis erlebt man auch fast genauso viel Negatives. Was oder wo hat es euch nicht gefallen?

L: Wohl einstimmig in Taipeh. Vielleicht war es die dreckige Gegend, dass es überall gestunken hat oder dass das Essen hauptsächlich aus Innereien besteht, wahrscheinlich alles zusammen, aber gefallen hat es uns dort wirklich nicht. 

C: Dem kann ich mich nur anschließen. Bei Indien war es fast genauso. Es war dreckig, laut und es stank. Nur die beeindruckenden Gebäude und das teilweise gute Essen haben das Schlimmste verhindert. Aber so schnell wollen wir dorthin nicht wieder zurück. Wir haben jetzt schon einige Länder, Menschen und Kulturen kennengelernt und haben festgestellt, dass Stereotype und Klischees meistens ein Fünkchen Wahrheit enthalten.

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Frage: Und was für außergewöhnliche Getränke konntet ihr testen?

C: Das Jahr 2024 stand anscheinend unter dem Motto “Kaffee”. Wir haben einen der besten Kaffees der Welt gekostet (Kopi Luwak – sehr lecker), einen sehr gewöhnungsbedürftigen Kaffee (Ei-Kaffee) und zwei sehr leckere Mischungen, die ich nicht mehr aus meinem Leben streichen möchte (Kokonuss-Kaffee und Orangen-Kaffee). 

L: Mit Kaffee hatten wir dieses Jahr wirklich mehr Glück als mit Alkohol. Mal abgesehen davon, dass in Asien Alkohol in den meisten Fällen teurer ist, kann man den Wein grundsätzlich knicken. Wir haben so einige Weintouren dieses Jahr mitgemacht, aber keine konnte uns wirklich überzeugen. Es gab nur wenige Ausnahmen, der Chandon Champagner aus Australien war zum Beispiel sehr lecker und der lokale, etwas süßliche Wein aus Laos ist ein echter Geheimtipp. Zum Glück geht Bier überall auf der Welt und so hatten wir das leichte Tsingtao-Bier aus Bier, das erfrischende Asahi aus Japan oder das nach dem scharfen Essen bitter nötige Beerlao aus Laos getrunken.

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Frage: Jetzt werdet ihr ein Jahr lang in Thailand sein, werden wir dann nichts mehr von euch hören?

C: Doch natürlich! Nur weil wir eine feste Basis haben, heißt das nicht, dass wir nicht herumreisen können. Wir haben noch einiges auf unserer Liste. 

L: 2024 haben wir ein paar Ziele nicht geschafft oder hatten sie noch nicht auf unserer Liste, die wir 2025 unbedingt nachholen wollen. Außerdem hat auch Thailand selbst einige schöne Ecken, die wir noch nicht kennen. Allein in Bangkok gibt es so viel zu tun und zu erleben, dass wir auf jeden Fall regelmäßig etwas Neues erleben werden und natürlich halten wir euch immer über unsere Abenteuer auf dem Laufenden. 

Chiang Mai

Chiang Mai

Es heißt immer, wer das wahre Thailand kennenlernen möchte, muss weg von Bangkok und rauf in den Norden. Na gut, haben wir uns gedacht und sind diesem Aufruf gefolgt. Und was für einen besseren Zeitpunkt hätten wir wählen können, als im November zum Loy Krathong Festival? Das Laternenfest hat durch Instagram überall auf der Welt Ruhm erlangt, aber dazu später mehr. Jetzt machen Christoph und ich uns erst einmal auf den Weg in den Norden Thailands, nach Chiang Mai.

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Nepal Rundreise

Jeder kennt die merkwürdig geformte Flagge von Nepal (zwei Dreiecke untereinander), aber was weiß man noch über dieses Land? Das Land Nepal ist eingequetscht zwischen Indien und Tibet und der ganze Norden wird vom Himalaya-Gebirge beherrscht. Nepal hat ungefähr eine Fläche von Österreich und der Schweiz zusammengenommen und ist mit 30 Millionen Einwohnern gar nicht so klein, wie man glaubt. Die Hauptstadt Kathmandu ist mit ca. 1 Million Bewohnern bei weitem die größte Stadt.

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