Die Lebensfrohen

Afrika

Kampala

Afrika: Eine Einführung am Beispiel von Kampala Aber beginnen wir das Ganze von vorne: von Wien aus sind wir nach Kairo geflogen, ein vierstündiger angenehmer Flug. Abends dort angekommen, machte jedoch weder die Lounge noch der Flughafen selbst einen guten Eindruck auf uns. So waren wir ganz froh, dass unsere kurze Wartezeit bald vorbei war und wir an unserem Gate einchecken konnten. Der zweite Teil des Fluges war weniger angenehm, es war kalt und es gab zu wenig Decken, das Personal war überfordert. Daher kamen wir völlig fertig um ca. 4 Uhr nachts in Entebbe an, wobei es dort gleich mit der Unglückseligkeit weiterging, denn unser vorbestellter Taxifahrer vom Hotel war nicht aufzufinden. Mitten in der Nacht in einer fremden Stadt, in einem unbekannten Land, auf einem Kontinent, auf dem wir noch vorher nie waren, standen wir also völlig verloren da. Schlussendlich haben wir doch einen netten Taxifahrer gefunden, der

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Kapstadt

Das Kap am Ende der Welt Von Plettenberg Bay fuhren wir noch ein paar Stunden nach Kapstadt. Weite Felder, nur noch Hügel statt Berge und das Meer immer links von uns säumten den Weg und ließen unsere Fahrt verträumt erscheinen. Dieser Traum wurde aber schnell zerstört, umso näher man der Stadt kam. Die Außenbezirke bestanden aus kleinen Hütten mit Wellblechen und die Anzahl der Bettler an den Straßenkreuzungen nahm rapide zu. Unser Hotel in Kapstadt lag aber zentral in einer schönen und sauberen Gegend. Den Tafelberg und eine Aussicht über die Stadt konnten wir bei der Fahrt dorthin bewundern. Den letzten Tag, an dem wir das Auto noch zur Verfügung hatten, wollten wir natürlich noch ausnutzen und so haben wir einen Ausflug zum Kap der guten Hoffnung gemacht, das an der Spitze des Cape Point Naturreservats liegt. Um dorthin zu gelangen, fährt man durch die Ortschaften Simon’s Town und Fish

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Südafrika Roadtrip

Steiniger Roadtrip zum Paradies Wenn man auf den Straßen von Südafrika fährt, sollte man auf einige Dinge achten. Südafrika ist eine ehemalige britische Kolonie, dementsprechend herrscht hier Linksverkehr! Da auch Uganda Linksverkehr beibehalten hat, waren Christoph und ich daran gewöhnt und hatten keine größeren Probleme damit. Viele Straßen sind gut befahrbar, aber bei weitem nicht alle! Um den Verkehr zu verlangsamen, wurden viele Bumper (Straßenschwellen) gebaut. Meistens findet man sie in Ortschaften, manchmal irgendwo, manchmal wird man von Straßenschildern vorgewarnt und manchmal übersieht man sie. Das tut dann dem Auto und deinem Hintern weh. Man sollte immer Bargeld mithaben. Zum einen als Trinkgeld für die Tankstelle, denn dort wird man noch bedient (betankt und Fenster putzen, etc.), wie in der guten alten Zeit und dann sollte man sich ja erkenntlich zeigen. Und zum anderen für die Polizei. Ja, richtig gelesen, für die Polizei. Christoph und ich wurden insgesamt 3 Mal

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Johannesburg

Das Leiden Südafrikas – Johannesburg Einen so schrägen Flughafen wie in Uganda sieht man selten. Man selbst und das Gepäck wurden mindestens zweimal durchleuchtet, überprüft wurde eh alles dreimal und das richtige Gate zu finden, erinnerte einen an “Wo-ist-Walter”. Dafür war die Lounge super groß und gemütlich. Da konnte man schon fast vergessen, dass man zum Flugzeug einfach so über die Landebahn ohne Absperrungen o.ä. gehen musste. Nach ca. 4 Stunden sind wir abends in Johannesburg gelandet. Und bevor es hier mit dem Blog weitergeht, hier einige Sicherheitshinweise für Südafrika (die sind alle wichtig und ernst gemeint!): Keinen Schmuck tragen und Wertgegenstände immer sicher verwahren. Wenn man mit dem Auto fährt, keine Anhalter mitnehmen (viele Menschen fahren hier täglich per Anhalter) und wenn man im Dunkeln fährt, was man tunlichst vermeiden sollte, niemals anhalten. Auch nicht bei roten Ampeln, da fährt man nur langsamer und wenn keiner kommt, fährt man

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Bwindi-Impenetrable National Park

Das versteckte Paradies Bevor ich anfange über unsere Rundreise in Uganda zu sprechen, möchte ich euch etwas über das Land Uganda selbst erzählen. In Ost-Zentralafrika gelegen, hat das Land eine ungefähre Größe von Großbritannien und eine Bevölkerung von 44 Millionen. Mit unzähligen unterschiedlichen Ethnien ist es kein Wunder, dass Uganda 9 offizielle Landessprachen hat und zum Glück ist eine davon Englisch, sodass man sich als Ausländer ganz passabel durchschlagen kann. Doch obwohl die Ugandianer recht gut Englisch sprechen, sind sie leider ein Volk der leisen Stimmen – Christoph und ich hatten einige Probleme, sie akustisch zu verstehen. Was macht aber dieses Land zur Perle Afrikas? Die Lage, die Lage, es dreht sich immer um die Lage. Denn nicht nur der Äquator durchquert dieses Land einmal, sodass es in einer tropischen Region liegt, auch die Höhenlage von 1000 bis 1500 m ist entscheidend. Durch diese Lage regnet es regelmäßig dort, obwohl

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