Die Lebensfrohen

Chiang Mai

Chiang Mai

- Das “echte” Thailand

Es heißt immer, wer das wahre Thailand kennenlernen möchte, muss weg von Bangkok und rauf in den Norden. Na gut, haben wir uns gedacht und sind diesem Aufruf gefolgt. Und was für einen besseren Zeitpunkt hätten wir wählen können, als im November zum Loy Krathong Festival? Das Laternenfest hat durch Instagram überall auf der Welt Ruhm erlangt, aber dazu später mehr. Jetzt machen Christoph und ich uns erst einmal auf den Weg in den Norden Thailands, nach Chiang Mai. 

Viele Backpacker würden die 10-stündige Autostrecke von Bangkok nach Chiang Mai mit einem Nachtbus oder dem Zug zurücklegen, doch wir haben nicht so gute Dinge von diesen Verkehrsalternativen gehört und sind daher lieber geflogen. Chiang Mai ist mit 1,2 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt in Thailand, doch innerhalb der Stadtgrenze leben nur ca. 150.000 Menschen, was ein ganz schöner Größenunterschied zu der Riesenmetropole Bangkok ist. Und das merkt man bei jedem Schritt – wortwörtlich. Obwohl die Straßen genauso verstopft sind wie überall in Südostasien, sind es hier meistens nur einspurige Straßen, der Lärmpegel ist geringer und generell die Abstände von A nach B sind kürzer. Kurz gesagt: Chiang Mai ist endlich mal eine Stadt in Asien, die man zu Fuß erkunden kann!

Und besonders den inneren Stadtkern sollte man sich gemütlich schlendernd anschauen. Die Ruine einer Stadtmauer “umschließt” bis heute die Innenstadt von Chiang Mai, man kann also einmal mithilfe der Mauer rundherum gehen oder man geht wie wir einfach von Norden nach Süden und von Osten nach Westen und innerhalb von 2 Stunden hat man alles von der Altstadt gesehen. Beginnen wir den Rundgang im Süden der Altstadt, wo jeden Tag ein Markt stattfindet, auf dem Essen, Souvenirs und alles dazwischen findet. Von dort geht man nun die Hauptstraße hoch, bei der sich ein cooles Restaurant oder Café an das nächste reiht. Nur unterbrochen von den unzähligen Tempeln. Als erstes trifft man auf den Wat Jetlin, der zwar nett anzusehen ist, aber bei weitem vom Wat Chedi Luang übertroffen wird. Der große Haupttempel ist schon beeindruckend mit seiner goldenen Buddha-Statue, aber das kleinere Gebäude daneben ist das tatsächliche Highlight der Anlage. Eine sagenumwobene Säule soll der Stadt Chiang Mai Schutz bieten und wird begleitet von den schönsten Wandmalereien. Leider habe ich das nur auf Fotos gesehen und Christophs Begeisterung entnommen, denn Frauen ist der Zutritt dort leider verboten. Über den Grund könnte man jetzt streiten, aber ich lasse das jetzt einfach mal so stehen. 

Chiang Mai Wat Chedi Luang
Chiang Mai Wat Chedi Luang
Chiang Mai Wat Chedi Luang
Chiang Mai Wat Chedi Luang
Chiang Mai Wat Chedi Luang
Chiang Mai Wat Chedi Luang
Chiang Mai Wat Chedi Luang

Ein bisschen weiter die Straße runter kann man den Wat Phantao bewunder. Ein Teakholztempel aus dem 14. Jh. mit vergoldeten Details und farbenfrohen Mosaiken, hinter dem eine riesige vergoldete Stupa steht. Einen kurzen Abstecher dahin sollte man auf seiner Wanderung durch Chiang Mai einplanen. Biegt man von dort Richtung Osten ab, kann man noch den Wat Phan On besuchen oder weiter zum Tha Phae Gate gehen. Das Tor ist fast das einzige Überbleibsel der alten Stadtmauer. Auf dem Platz dahinter finden die wichtigsten Veranstaltungen der Stadt statt und ist generell ein beliebter Treffpunkt. 

Chiang Mai Wat Phantao
Chiang Mai Stadtmauer

Vom Wat Phantao kann man aber noch weiter geradeaus die Hauptstraße hinaufgehen. Denn ein Foto vor dem Three Kings Monument, das den 3 Gründungsvätern der Stadt gewidmet ist, ist ein Muss für jeden Chiang Mai-Besucher. Die Hauptstraße endet im Norden wieder bei der Stadtmauer und dem Graben, der die ganze Innenstadt zu einem Rechteck formt. Geht man über eine der kleinen Brücken, die diesen Fluss zum Überqueren einladen, kann man sich den Wat Lok Mo Li anschauen. Der fast schwarze Haupttempel allein ist schon sehenswert, unterscheidet er sich doch grundlegend von den anderen goldenen und roten Tempeln. Doch auch hier ist das größte Gebäude nicht gleichzeitig das Interessanteste, sondern der Chedi dahinter. Ein kleiner Flaschenzug befördert einen Vogel mit einer Schale heiligem Wasser zu der Spitze des Chedis, wo das Wasser das Gebäude und die Statue weiht, sobald der Vogel die Steine berührt. Ein süßer Anblick und mit der Glocke auch ein Video wert. 

Chiang Mai Three Kings Monument
Chiang Mai Wat Lok Mo Li
Chiang Mai Wat Lok Mo Li

Wenn man nun möchte, kann man von hier die andere Hauptstraße wieder Richtung Süden entlang spazieren. Dann kommt man wieder an trendigen Cafés, Restaurants und dem Wat Phra Singh und dem Wat Phuak Hong vorbei. Wem das noch nicht genügend Tempel waren, können wir noch den Wat Suan Dok außerhalb der Stadtmauern empfehlen. Ein netter Spaziergang führt zu einem riesigen Tempel, einer goldenen Kuppel und einem weißen Mausoleum davor. Hier können schöne Fotos entstehen. Es gibt natürlich noch andere Tempel und Sehenswürdigkeiten in Chiang Mai, die sich nicht innerhalb der Stadtmauer befinden, aber der Kern ist und bleibt der touristische Hotspot. Es bringt viel Spaß durch die Straßen zu schlendern und die Atmosphäre aufzusaugen. 

Chiang Mai Wat Suan Dok
Chiang Mai Wat Suan Dok
Chiang Mai Wat Suan Dok

Der Wat Phra That Doi Suthep liegt an der Stadtgrenze von Chiang Mai auf einem Berg. Und auch wenn bei der Hitze die Stufen hinauf anstrengend aussehen(keine Sorge, man kann bis fast ganz hinauf mit dem Auto fahren), so lohnt sich die Mühe auf jeden Fall. Die riesige goldene Stupa in der Mitte wird umrundet von bunten Laternen, Statuen und Tempeln, in denen man sich segnen lassen kann. Die Anlage sollte man in Ruhe erkunden und auf jeden Fall die tolle Aussicht über die Umgebung bestaunen. 

Etwas weiter unten am Berg liegt ein anderer, kleinerer Tempel, Wat Pha Lat. Obwohl der Tempel an sich jetzt nicht sonderlich spannend ist, ist der kleine Wasserfall dahinter sicher einen Abstecher wert. Besonders wenn man den schmalen Wanderweg von dort nutzt, um zum Berghang hinunter zu wandern. Ein gemütlicher Spaziergang durch etwas Grün und Schatten kann nach einem langen Tag genau das Richtige sein. 

Wat Phra That Doi Suthep
Wat Phra That Doi Suthep
Wat Phra That Doi Suthep
Chiang Mai Wat Pha Lat
Chiang Mai Wat Pha Lat
Chiang Mai Wat Pha Lat
Chiang Mai Wat Pha Lat
Chiang Mai Wat Phra That Doi Suthep

Der Hauptgrund, warum wir nach Chiang Mai gefahren sind, war das Loy Krathong Festival oder das Laternenfestival. Das Fest findet üblicherweise im November statt (obwohl das Datum immer variiert) und gilt als eines der größten Festlichkeiten in Thailand. Überall werden kleine Opfergaben ins Wasser gelassen, um zu den verschiedenen Gottheiten zu beten (je nachdem welchem Glauben man angehört) oder den Ahnen zu gedenken. Eine Kerze wird auf den Booten aus Bananenblättern und Blumen angezündet und zu Wasser gelassen. Die tausenden von leuchtenden Booten sind ein wunderschöner Anblick und so ist es kein Wunder, dass das Loy Krathong Festival mittlerweile auf der ganzen Welt bekannt ist. 

Besonders da zu den Aktivitäten von Loy Krathong das Steigenlassen von Himmelslaternen, buddhistische religiöse Zeremonien, Musik, Straßenessen und lokale Märkte gehören. Das Festival zieht sich über 3 Tage, wobei an einem dieser Tage eine Parade mit festlich geschmückten Wagen durch die Straßen von Chiang Mai zieht. Christoph und ich haben mal vorbeigeschaut und die Wagen sehen toll aus, aber es ist schrecklich überfüllt und die Parade kommt nur sehr langsam voran. Da sind wir lieber alleine zum Fluss gewandert und haben dort unseren Krathong zu Wasser gelassen. Im Hintergrund gab es Musik, Feuerwerk und die Stimmung war gelöst. Auf dem Rückweg haben wir uns vor eine Bar mit zwei kühlen Bieren gesetzt und die letzten Wagen der Parade vorbeiziehen sehen, obwohl die, wie gesagt, eher standen als gefahren sind. 

Thailand Loy Krathong Festival
Thailand Loy Krathong Festival
Thailand Loy Krathong Festival
Thailand Loy Krathong Festival
Thailand Loy Krathong Festival
Thailand Loy Krathong Festival

Himmelslaternen sind nicht nur schön anzusehen, sie sind leider auch gefährlich und können bei schlechtem Wetter Brände entstehen lassen. Daher ist es mittlerweile in den meisten Städten verboten, sie steigen zu lassen, leider auch in Thailand. Die meisten Touristen kommen aber genau deshalb nach Chiang Mai. Das damit einhergehende Geld wollen sich die Einwohner natürlich nicht entgehen lassen und so haben zwei Veranstaltungen außerhalb Chiang Mais stattgefunden. Diese Events sind allerdings privat und man muss Tickets dafür kaufen. Das haben Christoph und ich auch getan, wurden aber leider für unsere jeweils 100€ enttäuscht. Die Veranstaltung war schlecht organisiert und die Belegschaft war überfordert. Das Tuk Tuk, mit dem wir zum Veranstaltungsort gefahren wurden, hat sich verfahren, woraufhin wir natürlich zu spät kamen. Die meisten Snacks waren schon aufgegessen und wir hatten kaum Zeit uns umzuschauen. Das inkludierte Buffet war so überlaufen, dass wir fast eine Stunde in der Warteschlange verbringen mussten, nur um am Ende lauwarme Speisen vorgesetzt zu bekommen. 

Die Bühne war viel zu weit weg und die Showeinlage konnten wir weder sehen noch hören. Dann kam der Höhepunkt des Abends: das Steigen der Himmelslaternen. Jede Person hat 2 Laternen bekommen, die man gleichzeitig mit allen anderen aufsteigen lassen hat. Am Anfang war alles etwas durcheinander und chaotisch, aber als erst die ersten Laternen im Himmel leuchteten und dann auch noch das Feuerwerk den Himmel erstrahlen ließ, war das ein magischer Moment. So einen wunderschönen Anblick sieht man selten und ich glaube, ein jeder wurde etwas emotional. Innerhalb von 3 Stunden war die Veranstaltung vorbei und wir wurden wieder in die Stadt kutschiert. Der Anblick der schwebenden Himmelslaternen im nachtblauen Himmel war zwar ein toller Moment, wog aber nicht die Desorganisation und den Preis dieser Veranstaltung für uns auf. Noch einmal müssen wir dort nicht hingehen. Das Event war recht neu, vielleicht haben sie etwas daraus gelernt, aber so schnell würde ich darauf nicht vertrauen.

Thailand Loy Krathong Festival
Thailand Loy Krathong Festival
Thailand Loy Krathong Festival
Thailand Loy Krathong Festival
Thailand Loy Krathong Festival
Thailand Loy Krathong Festival
Thailand Loy Krathong Festival
Thailand Loy Krathong Festival

Chiang Mai liegt im hohen Norden Thailands und dieses Gebiet ist hauptsächlich noch vom Dschungel bedeckt. Für Waldelefanten ist das der natürliche Lebensraum, nur leider gibt es von denen nur noch wenige. Die Auffangstation für Elefanten in der Nähe von Chiang Mai ist für Besucher offen und eine Fahrt dorthin lohnt sich auf jeden Fall. Hier kann man Elefanten füttern, mit ihnen spazieren gehen und sogar mit ihnen baden. Die Anlage ist so groß, dass man das Gefühl hat, es gäbe hier keinen Zaun und die Elefanten dürfen sich frei bewegen. Deshalb sollte man auch immer etwas auf der Hut sein und auf die Betreuer hören, denn die Elefanten sind zwar friedlich, aber auch neugierig, stürmisch und manchmal auch etwas rücksichtslos. Und wenn einem ein Elefant etwas zu nahe kommt, kriegt man doch etwas Angst vor diesem Schwergewicht. Süß sind sie trotzdem…

Thailand Elefanten Sanctuary
Thailand Elefanten Sanctuary
Thailand Elefanten Sanctuary
Thailand Elefanten Sanctuary

Chiang Rai ist die Schwesterstadt von Chiang Mai und eine 3-stündige Autofahrt entfernt. Chiang Rai soll kleiner, ruhiger und ländlicher sein und obwohl sicherlich ganz nett anzusehen, soll die Kleinstadt nicht allzu viel zu bieten haben. Warum sollte man also dann überhaupt dorthin fahren? Wegen 3 farblich markierten Tempeln, die jedes Jahr Massen an Touristen anlocken. Und nach unserem Tagesausflug dorthin können wir nur den Kopf nicken und sagen: “Fahrt dorthin!”.

Der weiße Tempel, Wat Rong Khun, ist eigentlich eher ein Kunstprojekt als ein echter, geweihter Tempel. Der Künstler Chalermchai Kositpipat hat von seinem eigenen Geld und kleineren Spenden eine Anlage gebaut, die absolut einmalig ist. Die meisten Gebäude sind reinweiß mit silbernen Dekorationen und durch die Sonne strahlen sie wie Schnee. Nur das Innere des Haupttempels hat eine traditionell bunte Farbgestaltung, obwohl auch hier Absurditäten eingebaut sind, wie Hello Kitty oder Spiderman. Durch die weiße Farbe und teilweise skurrile Skulpturen wirkt die Anlage surreal, was vom Künstler beabsichtigt war. Weiter hinten gibt es ein Gebäude, das komplett in Gold gehalten wurde und damit im kompletten Kontrast zu allem anderen steht. Die Anlage soll angeblich erst zu 20% fertig sein, aber das, was man schon sieht, ist überwältigend. Obwohl sich hier die Menschenmassen aneinander gedrängt haben, würden wir auf jeden Fall wieder hin und empfehlen es jedem, der in der Nähe von Chiang Mai oder Chiang Rai ist. Es ist zwar im klassischen Sinn kein “echter” Tempel, aber es gehört trotzdem zu den schönsten, die wir je gesehen haben. 

Chiang Rai Wat Rong Khun
Chiang Rai Wat Rong Khun
Chiang Rai Wat Rong Khun
Chiang Rai Wat Rong Khun
Chiang Rai Wat Rong Khun
Chiang Rai Wat Rong Khun
Chiang Rai Wat Rong Khun

Etwas weiter rein nach Chiang Rai findet man den blauen Tempel, den Rong Suea Ten Tempel. Wie der Name schon sagt, ist dieser Tempel komplett in Blau gestrichen, von außen und von innen. Sogar die Skulpturen sind blau und selbst die große Buddha-Statue in der Mitte des Tempels, obwohl eigentlich aus weißem Porzellan, erscheint blau aufgrund der Beleuchtung. Man kommt sich fast wie bei den Schlümpfen vor. Nur die goldenen Verzierungen lockern die Dunkelheit des Blaus auf und erinnern doch wieder an die traditionellen buddhistischen Tempel. Das Konzept ist kein Wunder, wurde dieser Tempel doch von einem Schüler von dem Künstler des weißen Tempels gestaltet. Die Anlage des blauen Tempels ist aber wesentlich kleiner, dafür aber auch nicht so überlaufen. Ein Abstecher dorthin lohnt sich auf jeden Fall und man bekommt zur Belohnung tolle Fotos. 

Chiang Rai Rong Suea Ten Tempel
Chiang Rai Rong Suea Ten Tempel
Chiang Rai Rong Suea Ten Tempel
Chiang Rai Rong Suea Ten Tempel

Den Abschluss unserer Tour bildete der rote Tempel, Wat Huay Pla Kang. Hier ist das Farbkonzept nicht so offensichtlich, erinnert ein Teil der Anlage doch eher an den weißen Tempel. Der “rote” Teil besteht aus einer neunstöckigen Pagode mit roten Dachziegeln und blauen und goldenen Verzierungen. Hier wurde der thailändische Stil mit dem chinesischen vermisst, eine Art Kombination, die man sonst nirgends findet und dennoch harmonisch wirkt. In der Mitte steht eine riesige Holzstatue von Guan Yin, der buddhistischen Göttin der Barmherzigkeit, zu der man auf jeden Fall beten sollte, wird jeder Besucher doch angeblich mit guter Gesundheit oder Geldregen gesegnet. Daneben steht ein kleineres Gebäude, das sehr an den weißen Tempel erinnert. Alles in weiß gehalten, nur mit kleinen, silbernen Verzierungen wirkt der Tempel wie das komplette Gegenteil zum vorherigen bunten Tempel. 

Chiang Rai Wat Huay Pla Kang
Chiang Rai Wat Huay Pla Kang
Chiang Rai Wat Huay Pla Kang
Chiang Rai Wat Huay Pla Kang

Der zentrale Punkt der Anlage ist jedoch eine weitere, noch größere Statue der Göttin. Im Lotussitz auf einem Hügel sitzend, ragt sie über die gesamte Umgebung. Mit einem Fahrstuhl kann man die 25. Stockwerke hinauf fahren und von dort den Ausblick genießen. Leider sind die Fenster sehr klein und auch nicht rundherum, sodass man keinen Panoramablick hat, sondern immer nur einzelne Ausschnitte von der Umgebung sieht. Etwas schade, aber die weißen Statuen im Inneren machen das wieder etwas gut. Ein Besuch zu jedem der Tempel lohnt sich auf jeden Fall, kommt man aus dem Staunen und Fotografieren gar nicht mehr heraus. 

Chiang Rai Wat Huay Pla Kang
Chiang Rai Wat Huay Pla Kang
Chiang Rai Wat Huay Pla Kang
Chiang Rai Wat Huay Pla Kang
Chiang Rai Wat Huay Pla Kang
Chiang Rai Wat Huay Pla Kang

In unserem “Bangkok”-Artikel habe ich natürlich schon ausführlich über die thailändische Küche geschwärmt, aber ich muss zugeben, dass die nordthailändische Küche noch etwas anders ist. Hier haben wir zum ersten Mal thailändisches Barbeque gegessen, was eine Mischung aus koreanischem BBQ und chinesischem Hotpot ist. Das Fleisch grillt man auf einem kleinen Grill, während das Gemüse in einer Brühe rundherum gegart wird. Es war zwar etwas ungewohnt, aber sehr lecker. In Chiang Mai haben wir auch zum ersten Mal Mango Sticky Rice-Eis gegessen. Super lecker! Diese beiden Köstlichkeiten gibt es natürlich auch in Bangkok, was es aber dort nicht (oder nur selten) gibt, ist Khao Soi. Die Nudelsuppe mit knusprigen Nudeln garniert gehört wohl zu den leckersten Gerichten, die ich je gegessen habe und empfehle ich jedem Thai-Tourist zu probieren. 

Thailand Essen
Thailand Essen
Thailand Essen

Chiang Mai ist eine schöne Stadt umgeben von viel Dschungel und anderen niedlichen Städtchen. Sie ist zwar wesentlich kleiner als die Hauptstadt, aber nicht weniger interessant. Es gibt hier viel zu sehen und zu erleben. Ob Christoph und ich noch einmal zum Loy Krathong Festival herkommen würden, weiß ich nicht. Die bunten Laternen und die festlichen Dekorationen überall sind zwar ein toller Anblick, aber die Stadt ist dementsprechend überlaufen. Ich denke, das muss man persönlich entscheiden, aber dass man Chiang Mai mal besuchen sollte, steht außer Frage. 

Abu Dhabi

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ein kleiner Staat und so ist es kein Wunder, dass die Hauptstadt Abu Dhabi gerade einmal eine halbe Autostunde von Dubai entfernt liegt. Abu Dhabi ist kleiner als Dubai, aber um keinen Zentimeter weniger prachtvoll. Eher das Gegenteil ist der Fall, die Straßen sehen sauberer aus, der Verkehr ist ruhiger und die meisten Gebäude sind erst am Entstehen. Besonders im Cultural District kann man die großen Veränderungen der Zukunft sehen.

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Weltreise Zwischenfazit 2024

Weltreise Zwischenfazit 2024

Auch 2024 war wieder ein aufregendes Jahr für Christoph und mich. Es ist viel passiert, wir haben viel erlebt und wie immer viel gegessen. ;P Sobald wir zu Hause in Wien und Hamburg waren, wurden wir wieder mit Fragen durchlöchert. Wer aber keine Gelegenheit hatte, uns zu fragen, kann sich hier unsere Highlights des Jahres 2024 durchlesen.

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