Die Lebensfrohen

Vietnam Aussicht

Hanoi

- Die Balance zwischen Hektik und Gelassenheit

Ein 5-stündiger Flug in westlicher Richtung und man befindet sich in einer anderen Welt. 😂 Erster Eindruck von Hanoi in Vietnam: heiß, schwül, chaotisch und vor allen Dingen laut. Richtig, richtig laut. Aber eines nach dem anderen. In Japan hatten wir Temperaturen von ca. 10-14°C, kaum aus dem Flugzeug gestiegen, prallte eine Hitzewand von 30°C (und es war schon abends) auf uns ein. Die Einwanderung am Flughafen hat ewig gedauert und abgesperrte Schlangen gab es auch nicht, also standen alle wild herum und man musste aufpassen, dass sich niemand vordrängelte. Und das nach dem schlechtesten Flug, den wir je hatten. Super enge Sitze, in 5 Stunden gab es nicht einmal etwas zu trinken, außer für die schwangere Frau, die neben mir saß und sich ständig übergeben musste. Man kann also davon ausgehen, dass ich am Ende des Tages etwas genervt war.

Hanoi Altstadt
Hanoi Altstadt

Zum Glück hatten wir ein Taxi schon vorbestellt, die Reise zum Hotel in Hanoi hat uns aber einen weiteren Kulturschock beschert. Der Verkehr in Vietnam könnte eine eigene Kategorie begründen mit dem Namen “Wir fahren wie wir wollen”. Regeln gelten hier für niemanden und wer bremst, ist ein Verlierer. Die Striche auf der Straße sind nur Graffiti, daher fährt man nicht zwischen ihnen, sondern auf ihnen. Farbenblind scheinen sie auch alle zu sein, denn Ampeln gibt es kaum oder werden ignoriert und Blinken ist anscheinend nur etwas für Schwache. Hupen gehört zum guten Ton, daher ist es in den Straßen auch so laut, dass man sich permanent anschreien muss. Aber die Autofahrer sind nicht einmal das Gefährlichste am Straßenverkehr. 

Das Lied “There are 9 million bicycles in Beijing…” sollte besser in “There are 70 million motorcycles in Vietnam…” umbenannt werden. Bei einer Bevölkerung von fast 100 Millionen Einwohner besitzt somit zwei Drittel der Menschen ein Motorrad. Und das spürt man in jeder Sekunde auf den Straßen von Vietnam. Motorräder sind das Transportmittel Nummer 1 und hier ist Transport wörtlich zu verstehen. Es werden schon mal ganze Glasscheiben oder Möbel von A nach B transportiert und mindestens 3 Menschen auf einem Moped sind keine Ausnahme. Das klingt so lange witzig, bis man selbst mittendrin steht. Sie kommen von allen Seiten, stehen auf den Bürgersteigen und halten niemals, und ich meine niemals, an. Es geht ein Gerücht unter den Touristen umher, wie man in Vietnam eine Straße überquert: Beten, Augen schließen und einfach gehen. Das Beten ist schon einmal nicht die schlechteste Idee, die Augen sollte man doch offen halten, aber das mit dem “einfach gehen” stimmt. Es gilt das gleiche Prinzip, wie wenn man einem wilden Tier gegenüber steht: keine Angst zeigen. Man geht aufrecht und selbstbewusst über die Straße und lässt sich von nichts beirren. Keine Sorge, die Autos werden anhalten und die Motorräder werden, wie gesagt, nicht anhalten, sondern um einen herum fahren. Daher ist die einzige Regel, die es hier gibt, so wichtig – niemals zurückgehen! Wenn man einmal angefangen hat die Straße zu überqueren, geht man sie komplett. Am Anfang ist es besonders für Bürger aus westlichen Ländern etwas schwer und man wartet schon mal einige Minuten, bevor man sich traut die Straße zu überqueren, aber man gewöhnt sich an alles und so machte uns das am Ende der Reise nichts mehr aus. Der vietnamesische Straßenverkehr gehört aber zu den gefährlichsten, die wir bisher (über)erleben durften. 

Vietnam Straßenverkehr

Hanoi ist die größte Stadt im Norden von Vietnam und ein beliebter Ausgangspunkt von Touristen, um den Norden des Landes zu erkunden. Die Stadt an sich hat aber auch einiges zu bieten, insbesondere der alte Stadtkern ist mit seinen vielen Hotels und Restaurants ideal für den Tourismus. Wahrzeichen der Stadt ist wohl der Ngoc Son Temple, der mitten in einem kleinen See in der Innenstadt liegt und mit der Welt nur durch eine rote Brücke, die besonders abends wunderschön beleuchtet wird, verbunden ist. Südlich vom See findet man das Opernhaus oder die Tran Tiang Einkaufsstraße mit seinen Luxusläden. Das Hoa Lo Gefängnis ist heutzutage ein beliebtes Museum und bei der St. Joseph Kathedrale sollte man ebenfalls mal vorbeischauen.

Hanoi Ngoc Son Temple
Hanoi Ngoc Son Temple
Hanoi rote Brücke
Hanoi rote Brücke
Hanoi Opernhaus
Hanoi Gerichtsgebäude
Hanoi St. Joseph Kathedrale

Etwas interessanter fanden wir aber den nördlichen Teil des Sees, denn hier kann man die kunterbunte Vielfalt Hanois vollends bewundern. Bunte Häuser halb verfallen oder mit wunderschönen Verzierungen quetschen sich aneinander und geben jedem Laden in den unteren Etagen seinen eigenen Flair. Die Hälfte des Geschäftes ist aber eh draußen auf dem Bürgersteig verteilt (auf der Straße gehen ist die Norm). Das Heritage Haus ist das älteste Gebäude in Hanoi und zeigt noch die traditionelle Bauweise. Die Beer Street ist, wie der Name schon vermuten lässt, eine Partymeile, in der sich eine Bar an die nächste reiht und abends brechend voll ist. Etwas zu voll für unseren Geschmack, aber sicherlich toll für die Feierwütigen. 

Abends gibt es im alten Viertel von Hanoi einen tollen Nachtmarkt, bei dem man sehr günstig einkaufen kann. Besonders gut für Europäer, denn hier muss man nicht verhandeln, sie haben festgeschriebene Preise. Manchmal kann man dennoch verhandeln, aber in den meisten Fällen lohnt sich das gar nicht, denn die Preise sind so günstig (z.B. T-Shirts für 2€ oder Sonnenbrillen für 1€), dass man sich schon schlecht fühlen würde, wenn man verhandelt. 

Hanoi Altstadt
Hanoi Altstadt
Hanoi Altstadt
Hanoi Altstadt
Hanoi Altstadt
Hanoi Altstadt

Eine Kuriosität in Hanoi ist sicherlich die Long Bien Brücke, eine rostige Brücke, auf der im Gegensatz zum restlichen Land Linksverkehr herrscht. Früher wurde sie hauptsächlich auf einer Seite befahren, und um der Absenkung entgegenzuwirken, fahren die Transportmittel hier links, aber nur hier. Eine andere Besonderheit und ein absoluter Touristen-Hotspot in Hanoi ist die Train-Street. Links und rechts neben einem Bahngleis befinden sich unzählige kleine Cafés, die für vietnamesissche Verhältnisse schon fast überteuert sind. Dorthin zu gehen ist offiziell nicht erlaubt, ein Wachmann steht vor dem Eingang und wimmelt Touristen ab. Aber es gibt für alles eine Lösung und so fangen die Besitzer einen schon vorher ab und auf deren “Einladung” darf man hinein. Das Problem ist, dass man natürlich genau in diesem Café etwas trinken muss. Christoph und ich hatten Glück und konnten an dem Wachmann vorbei schlüpfen und uns ein Café aussuchen. Zweimal am Tag fährt nun ein Zug durch diese enge Gasse. Und dieser wuchtige Zug fährt wortwörtlich an der Nasenspitze vorbei und das mit einer gar nicht so langsamen Geschwindigkeit. Man sollte sich wirklich an die Anweisungen der Café-Besitzer halten, sich an die Wand pressen und auch wenn man Fotos oder Videos machen möchte, den Arm nicht zu weit ausstrecken. Ich hatte schon etwas Angst, als der Zug keine Armlänge an mir vorbeigerauscht ist. Nördlich der Tran Phu-Straße soll es übrigens schöner sein als der südliche Teil. Wir waren nur im Norden, daher können wir leider keinen Vergleich ziehen. Ich würde sagen, dass das Erlebnis an sich  schon einmalig ist und daher ist die Straßenseite egal. 

Hanoi Brücke Linksverkehr
Hanoi Train Street

Hanoi ist auch ein toller Ausgangspunkt, um Ausflüge in die nähere Umgebung zu machen. Am beliebtesten und bekanntesten ist hierbei wohl die Halong-Bucht. Dieses UNESCO-Welterbe wird immer wieder als eine der Top-Sehenswürdigkeiten in Südostasien genannt. Die erreicht man schon nach 3 Stunden auf der vietnamesischen “Autobahn” und einer Nahtod-Erfahrung. Von einem kleinen Hafen, umlagert von Hotels, startet man mit einem kleinen Kreuzfahrtschiff in eine der schönsten Bootsfahrten, auf denen wir je waren. Aus türkisblauem Wasser ragen immer wieder Felsen auf, die mit ihrem grünen Mantel in den etwas anderen blauen Himmel stechen. Die Felsen haben die unterschiedlichsten Formen und Größen und haben daher Namen wie dicker Daumen oder zankende Hennen. Aus dem richtigen Blickwinkel kann man sicherlich einige der Herkünfte der Namen erkennen. 

Vietnam Halong-Bucht
Vietnam Halong-Bucht
Vietnam Halong-Bucht
Vietnam Halong-Bucht

Aber diese ungewöhnliche Landschaft hat noch mehr zu bieten. Viele der Felsen haben nämlich Höhlen und Grotten mit silbern glitzernden Stalagmiten und Stalaktiten. Man kann sich ein Kajak ausleihen (dann benötigt man aber Wechselwäsche) oder lässt sich in einem kleineren Boot herumfahren und so die niedrigen Höhlen erkunden. Man kommt sich wie in einer anderen Welt vor, wenn man zuerst durch die Dunkelheit und Einsamkeit der Grotten fast lautlos gleitet, um im nächsten Moment vom gleißenden Sonnenlicht geblendet zu werden, nur um dann nicht mehr aus dem Staunen herauszukommen, wenn man all die kleinen, grünen Inseln um einen herum erblickt. Man erwartet schon fast das Gebrüll eines Dinosauriers (oder eines Drachen, wie der Name der Bucht suggeriert) aus der Ferne zu hören. Stattdessen kann man Glück haben und Affen beobachten, wie sie sich von Ast zu Ast schwingen. Aber bitte nicht anfassen oder füttern, das sind schließlich Wildtiere. 

Vietnam Halong-Bucht
Vietnam Halong-Bucht Affen

Ein kurzer Abstecher zur Titop-Insel muss auch auf der Liste stehen. Ein steiler Berg in der Mitte für die wunderschöne Aussicht und ein weißer Sandstrand zum Entspannen. Baden könnte man auch gehen, aber aus unserer Erfahrung ist das Wasser sehr kalt. Ein Besuch bei einer der größten Höhlen in der Halong-Bucht, der Sung Sot-Höhle, darf auch nicht fehlen. Um zum Eingang, der nur 25 m über dem Meeresspiegel liegt, zu gelangen, muss jeder Besucher erst einmal 50 Stufen in Kauf nehmen. Doch die kurze Anstrengung lohnt sich, die riesige Höhle ist etwas Besonderes. Durch die gekonnte, bunte Beleuchtung wirken die Formationen lebendig und strahlen Mystik, Romantik und Abenteuer aus. Der Drang weiter zu gehen, zu erkunden und vielleicht auch vom Weg abzukommen (bitte nicht wirklich machen) ist ständig im Hinterkopf und man würde sich auch nicht erschrecken, wenn Batman plötzlich vor einem stehen würde. Der Ausgang der Höhle ist etwas höher als der Eingang und bietet einen tollen Ausblick über die Bucht. 

Vietnam Sung Sot-Höhle
Vietnam Sung Sot-Höhle
Vietnam Sung Sot-Höhle

Bei Sonnenuntergang macht man sich nun auf den Rückweg und kann noch einmal die Schönheit dieses Ortes in sich aufsaugen. Wie schon erwähnt, ist die Halong-Bucht sehr beliebt bei Touristen und das merkt man leider auch. Die schöne Landschaft wird immer von anderen Schiffen versperrt, an jedem Stop sind schon andere Touristen und teilweise ist es so voll, dass man sich eingesperrt fühlt, obwohl man im Freien steht. Wie gut das für die Umwelt ist, sei mal dahingestellt, ist es doch neben der Perlenzucht eine der Haupteinkommensquellen für die Menschen dort. Und dennoch lohnt sich ein Ausflug dorthin, denn es zählt nicht umsonst zu einer der schönsten Teile der Erde. Ein magischer, paradiesischer Anblick, den man mal gesehen haben sollte. 

Vietnam Halong-Bucht
Vietnam Halong-Bucht

Ein anderer Tagesausflug von Hanoi aus führte uns in die entgegengesetzte Richtung, in die Ninh Binh Provinz. Diese Gegend ist bekannt für ihre grüne Landschaft, die sie den unzähligen Reisfeldern zu verdanken hat. Leider waren wir nicht in der passenden Saison da, um den vollen Zauber dieses Anblicks bewundern zu können. Grün war es dennoch und die Landschaft trotzdem schön. Aber zuerst wurde natürlich ein Tempel besucht ;). Denn obwohl die Religion an sich in Vietnam nicht gerade groß geschrieben wird, halten sie die Ahnenverehrung sehr hoch und wo kann man die besser zelebrieren als in einem Tempel? Kein Wunder, dass man überall immer noch Tempelanlagen findet und einer der Größten ist der Bai Dinh-Tempel mit seiner herausstechenden Pagode. Der Tempelkomplex hat viele großartige Artefakte, wie 500 Arhat-Statuen aus blauen Steinen, eine 36 Tonnen schwere Bronzeglocke oder eine 100 Tonnen schwere und 10 m hohe Buddha-Statue. Ein beeindruckender Besuch, wenn es leider nicht so heiß an diesem Tag gewesen wäre und so sehr schnell die Energie gefehlt hat, die Anlage weiter erkunden zu wollen. 

Vietnam Bai Dinh-Tempel
Vietnam Bai Dinh-Tempel
Vietnam Bai Dinh-Tempel
Vietnam Bai Dinh-Tempel
Vietnam Bai Dinh-Tempel

Die Trang An-Landschaft erinnert etwas an die Halong-Bucht, nur dass man hier die ganze Zeit in einem kleinen Boot herum chauffiert wird. Naja, ich wurde chauffiert, Christoph hat freiwillig beim Rudern mitgeholfen (so wurde er seine überschüssige Energie los). Zum Glück hat das Wasser die Hitze etwas abgemildert. Die niedrigen Höhlen, die grünen Felsen und der blaue Himmel, der sich in dem noch blaueren Wasser spiegelt, ähnelt sehr der berühmten Bucht. Was dem Ort aber sicherlich nicht seine Schönheit nimmt. Ab und zu kann man hier aussteigen und einen einsamen Tempel besichtigen, wo man einen der wenigen Tempel für eine weibliche Gottheit bewundern kann, oder das kleine Dorf, das am Fuß des Berges liegt, der als Zuhause von King Kong im Film Kong: Skull Island vorgestellt wird. Wenn man genau hinhört, kann man sein Brüllen hören. 

Vietnam Trang-An
Vietnam Trang-An
Vietnam Trang-An
Vietnam Trang-An
Vietnam Trang-An Skull Island King Kong

Unser letzter Stopp waren die Mua-Höhlen, ein irreführender Name, denn tatsächlich klettert man den Berg hinauf und nicht hinab. 500 anstrengende Stufen liegen zwischen einem und einem atemberaubenden Blick über eine Landschaft, wie man sie nur von Postkarten kennt. Überall grün, wohin man auch blickt, und zwischen grünen Bergen und grünen Feldern schlängelt sich ein blauer Fluss, der erahnen lässt, warum der Drache so häufig in Vietnam und seiner Geschichte auftaucht. Man kann sich gar nicht satt sehen, bevor man sich wieder die Stufen hinab mühen muss. Ganz oben ist übrigens eine Drachenstatue, aber um zu der zu kommen, muss man sehr steile und unregelmäßige Stufen bewältigen, bevor man sogar noch klettern muss. Das war nichts für mich und auch Christoph, der das Wagnis auf sich genommen hat, fand es etwas zu unsicher und würde es nicht noch einmal machen und weiterempfehlen. 

Vietnam Mua-Höhlen
Vietnam Mua-Höhlen
Vietnam Mua-Höhlen
Vietnam Mua-Höhlen

Wer an vietnamesisches Essen denkt, dem fällt wahrscheinlich als erstes Pho, die Nudelsuppe, ein. Kennt ihr aber Bún Chả? Reisnudeln mit Schweinefleisch in einer Art süßen Brühe. Gespickt werden kann das ganze mit Salat, Kräutern und wer will Chilli. Am Anfang ist es ein ungewöhnlicher Geschmack, der aber schnell süchtig macht. Den Salat muss man auch nur ganz kurz eindippen, damit er den Geschmack der Suppe annimmt. Unbedingt probieren! 

Wer hat nochmal behauptet, die Südkoreaner hätten eine Vorliebe für Cafés? Da wussten wir noch nicht, wovon wir sprechen, denn die Vietnamesen scheinen wirklich verrückt nach dem schwarzen Getränk zu sein. So ist es kein Wunder, dass es hier auch einige Kreationen gibt, die wir bei uns vergeblich auf der Karte suchen würden. Unser Highlight war der Kokos-Kaffee. Gut gemacht, findet man dann nicht nur Kaffee und Kokosmilch in seiner Tasse, sondern auch Kokoseis, gespickt mit karamellisierten Kokosraspeln. Einfach himmlisch und so verführerisch an den heißen Tagen (die hier ständig sind, also hat man auch ständig Lust nach einem solchen Eiskaffee  – ein Teufelskreis). 

Vietnam Essen Bun Cha
Vietnam Essen Bun Cha
Vietnam Essen Kokos-Kaffee

Ganz ehrlich, wussten wir nicht, was wir von Vietnam oder Hanoi erwarten konnten. Wir selbst wussten sehr wenig über das Land und von anderen haben wir gute und schlechte Dinge gehört. Aber Vietnam hat uns positiv überrascht und Hanoi hat einen tollen ersten Eindruck des Landes geliefert. Nette Leute, tolles Essen, günstige Preise und besonders der Norden von Vietnam hat wunderschöne Landschaften zu bieten. Eine Reise hierher lohnt sich auf jeden Fall und das Land wird uns nicht zum letzten Mal gesehen haben. 

Osaka

Obwohl nur eine “Insel”, ist Japan doch größer als gedacht und es gibt so viele schöne Orte, die man besucht haben sollte. Auf dieser Reise haben wir zwar nur einen kleinen Ausschnitt gesehen, doch “nur” Tokio hat uns nicht gereicht. Besonders der Süden mit Städten wie Osaka und Kyoto ist fast genauso berühmt in touristischen Kreisen wie Tokio, also nichts wie los! Aber wie kommt man dahin? In Japan natürlich mit dem berühmten “Shinkansen”, einem Schnellzug, der im Durschnitt mit 200km/h durch die Gegend fetzt.

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Ho Chi Minh

Sind wir aber natürlich, denn das echte Leben findet nun mal auf der Straße statt. Hier eine kleine Definitionserklärung: Ho Chi Minh-Stadt wird die gesamte Umgebung genannt, der Begriff Saigon wird nur noch für die Innenstadt genutzt. Zu Fuß haben wir also nur Saigon erkundet. Angefangen mit dem Bitexco Financial Tower, in dem sich ein schickes Restaurant und eine Aussichtsplattform befindet. Beides ist für unseren Geschmack und vietnamesische Verhältnisse überteuert, aber das muss jeder für sich selbst beurteilen.

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