Die Lebensfrohen

Zwischenfazit 2022 Karte

Weltreise Zwischenfazit 2022

Zurück in Hamburg und Wien wurden wir natürlich ausgiebig von allen Seiten befragt. Es war toll, persönlich von den Erlebnissen berichten zu können, Anekdoten wiederzugeben und ein Fazit zu ziehen. Für diejenigen, die es noch einmal wissen möchten oder keine Gelegenheit hatten uns zu fragen, wiederholen wir hier noch einmal die Fragen und Antworten und haben ein Zwischenfazit über unsere Weltreise in 2022 gezogen. Viel Spaß!

Welches Reiseziel hat euch am besten auf eurer bisherigen Weltreise gefallen?

C: Natürlich die Champagne! Lea und ich sind ja begeisterte Champagne-Trinker und daher wollte ich so gerne dorthin. Wir konnten einige Führungen durch die Champagner-Häuser machen, neues lernen und natürlich viel Champagner trinken😵‍💫😜 Ganz toll fand ich auch Island. Es ist wie auf einem fremden Planeten dort und die Landschaft ändert sich minütlich. Es ist atemberaubend schön. Als Whisky-Trinker fand ich auch Schottland und Edinburgh ganz toll, aber nicht nur deshalb. Edinburgh ist eine schöne Studentenstadt mit viel historischem Charme und die Landschaft in den Highlands ist der Hammer. So viele verschiedene Grüntöne habe ich selten auf einen Haufen gesehen.

L: Alle Orte, die Christoph gerade aufgezählt hat, fand ich ebenfalls super. Aber das war noch längst nicht alles! London hat es mir echt angetan, so eine Atmosphäre wie dort habe ich noch nie erlebt und es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Aber auch die Städte Kopenhagen, Stockholm, Tallinn und Warschau sind absolut sehenswert und haben viel zu bieten!

Zwischenfazit 2022
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Welches Reiseziel hat euch gar nicht gefallen?

L: In Riga habe ich mir den Fuß verletzt und habe daher nur einen kurzen Eindruck von der Stadt gewinnen können, aber was ich bis dahin gesehen habe, hat mir überhaupt nicht gefallen! Eine graue Industriestadt, die zwar eine Altstadt hat, aber die wurde eher nur oberflächlich saniert. Schaut man etwas genauer hin, sieht man nur bröckelige Fassaden. Bukarest hat zwar eine super interessante Geschichte, aber schön ist die Stadt nun wirklich nicht. Ein Besuch dort würde sich wahrscheinlich erst in 10 Jahren lohnen, wenn mehr in die Stadt investiert wurde.

C: Ich fand Manchester schrecklich, ich sag nur: grau in grau. Norwegen war auch eine nicht so gute Erfahrung. Die Landschaft von Norwegen ist wunderschön, aber wir sind jeden Tag weitergereist, mussten stundenlang fahren, das war einfach viel zu stressig. Außerdem lädt das Land nicht gerade Touristen ein, es gab einfach viel zu viele Stolpersteine, als dass wir diese Episode vollkommen hätten genießen können.

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Welche 3 Dinge gehören unbedingt in eure Taschen?

C: Eine der ersten und besten Anschaffungen für unsere Weltreise waren die Trinkflaschen. Anders als viele vermuten, trinken Lea und ich viel Wasser und vor allen Dingen Leitungswasser. In den meisten europäischen Ländern kann man das Leitungswasser beruhigt trinken, in Schottland, auf Island und in Norwegen gab es besonders gutes Wasser. Da muss man kein Geld verschwenden, sondern füllt seine Trinkflasche einfach immer wieder auf. Aber auch in Ländern, wo man das Leitungswasser nicht trinken kann, kommt die Trinkflasche zum Einsatz, denn einmal eine riesige Flasche Wasser zu kaufen ist günstiger und einfacher als immer wieder viele kleine einzelne. Von meiner Multifunktionsjacke bin ich ebenfalls begeistert! Leicht, mit vielen Taschen und coolen Gadgets ist sie der ideale Begleiter auf der Reise. Was ich jedem empfehlen kann, ist auch unser Handytarif. Diesmal kann ich nicht über die Franzosen schimpfen, denn der Tarif aus Frankreich ist perfekt für uns und steht eigentlich alleine auf diesem Markt. 25GB, kostenlose Telefonate und SMS in 70 Ländern – für nur 20€ im Monat! Damit kommen wir sehr gut zurecht und können so immer in Kontakt bleiben.

L: Ich stimme Christoph in den Dingen zu. Für mich waren auch unsere Rucksäcke eine kluge Investition. Der Rucksack ist schwer aufzukriegen und ist dadurch sicherer vor Diebstählen. Das heißt nicht, dass es 100% verhindert wird, aber es wird Taschendieben erschwert und schindet Zeit. So kann man den Rucksack auch mal beruhigt auf dem Rücken tragen und nicht nur vorne. Dann natürlich die Regenhosen, die wir auf Island gekauft haben. Ich muss gestehen, wir waren etwas unvorbereitet auf den heftigen Regen dort, wollten uns aber natürlich auch nichts entgehen lassen und haben daher die Regenhosen gekauft. Die halten nicht nur trocken, sondern auch warm. Und meine Noise-Cancelling Kopfhörer sind meine treuen Begleiter geworden auf der Weltreise, so kann man überall mal entspannt abschalten oder nicht zuhören, wenn einer mal wieder etwas stundenlang erzählt. 😉

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Ihr seid ständig woanders, ist euch die Weltreise nicht zu stressig?

C: Das haben wir von allen Seiten gehört bekommen: “Ist das nicht Stress pur?”, “Wollt ihr das wirklich so durchziehen?”. Und nein, das war für Europa und Städtereisen genau richtig so. 

L: In Norwegen, wo wir eine Woche lang jeden Tag woanders waren und keinen “Stützpunkt” hatten, war uns das zu viel und so würden wir das auf keinen Fall wieder machen. Aber wir lernen ja auch dazu und ansonsten hat uns unser Tempo recht gut gefallen. 

Zwischenfazit 2022
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Was war euer Lieblingsessen und -getränk?

L: Puuhh, schwere Frage. Ich bin ja eher eine Naschkatze, also haben mir die Desserts oder Süßigkeiten am besten gefallen. Besonders der frittierte Donut aus Rumänien war fantastisch. Und von den kleinen Reiskuchen mit Ei in Finnland habe ich mir sogar das Rezept aufgeschrieben. In Finnland gab es auch so ein Mixgetränk aus Gin und Grapefruit, was total lecker war. Und obwohl ich kein Biertrinker bin, war das Einstöck-Bier aus Island einer der leckersten Biere, die ich je probiert habe. 

C: Wer mich kennt, der weiß, dass ich ein kleiner Feinschmecker bin. Wenn wir also schon mal in Kopenhagen sind, dann ist es doch klar, dass wir ins weltbeste Restaurant, dem Noma, gehen. Das war eine fantastische Erfahrung und war es absolut wert. Im Gegensatz zur leichten, nordischen Küche, haben mir aber auch die deftigen und vor allen Dingen fleischlastigen Gerichte im Osten Europas geschmeckt, beispielsweise Bigos in Polen oder die Cevapcici in Rumänien. Aber auch die kleinen Dinge machen mir Freude, zum Beispiel die neu-entdeckten Fertigpulver-Dips aus Finnland. Einfach mit etwas Sauerrahm verrühren und man hat absolut authentische Dips, wie Tzatziki, Ranch oder Käsesauce – perfekt für Chips oder andere Knabbereien. Was die Getränke angeht, kann sich jeder denken, dass bei mir der Champagner in der Champagne nicht zu knapp floss. Da kann ich einen bestimmten Champagner nicht auswählen, das wäre den anderen gegenüber unfair. Als gestandener Biertrinker habe ich versucht zumindest einmal das jeweilige heimische Bier zu probieren. Manche waren gut, manche nicht so. Total angefixt war ich vom Rakija (nicht zu verwechseln mit Raki), einem Pflaumen-Brandy aus Serbien. Der brennt so schön im Magen (nicht im Mund) und erzeugt eine wohlige Wärme. Super lecker und lädt zu lustigen Runden ein.

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Jetzt wart ihr schon eine Weile unterwegs, habt ihr etwas von Zuhause vermisst? 

L: Immer vermisst haben wir natürlich Freunde und Familie, aber dank der modernen Kommunikationsmittel konnten wir immerzu Kontakt halten. 

C: Das gute Essen von daheim haben wir ebenfalls vermisst. Auf der einen Seite haben wir es genossen so viele unterschiedliche Landesküchen kennenzulernen, aber manchmal möchte man einfach das Essen von Oma.

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Man hat ständig Fotos von euch unterwegs gesehen. Habt ihr auch mal arbeiten müssen?

L: Natürlich haben wir arbeiten müssen. Am Anfang waren wir sehr viel unterwegs und um ehrlich zu sein, kam das Arbeiten da etwas zu kurz. Aber das haben wir schnell gemerkt und haben dann mehr Zeit eingeplant. Und seitdem klappt es ganz gut.

C: Wir wollten unsere Weltreise natürlich genießen und nicht irgendwohin fahren, um dort nur zu arbeiten. Und obwohl wir viele Prozesse automatisiert haben, kommen wir nicht um bestimmte Aufgaben herum. Aber wie Lea schon gesagt hat, haben wir mittlerweile genug Zeit dafür eingeplant.

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Jetzt im Nachhinein hättet ihr auf der Reise etwas anders gemacht oder geplant?

L: Ich würde mich gründlicher über die öffentlichen Verkehrsmittel informieren. Die waren teilweise ganz schön kompliziert und haben mich echt Nerven gekostet. Außerdem waren wir doch recht schnell unterwegs, das würde ich nächstes Jahr doch etwas gelassener angehen. 

C: Und wir hätten gerne von Anfang an von den Free Walking Touren erfahren, so hätten wir noch mehr über die Städte am Anfang erfahren können und die wirklich Spaß machen.

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Möchtet ihr noch etwas zu der Weltreise sagen?

C: Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Freunden und Bekannten bedanken, die uns für unsere Reise hilfreiche Tipps gegeben haben. Viele davon konnten wir umsetzen und hatten viel Spaß dabei. Und wirklich cool fanden wir es, unsere Freunde aus anderen Ländern wiederzusehen! Danke Dani, für die beste Stadtführung. Danke Mandy, wir haben das belgische Bier sehr genossen. Danke Sofia, eure Gastfreundschaft in Malmö ist ungeschlagen. Danke Noora, wir hoffen, wir sehen dich bald wieder in einer finnischen Sauna.

L: Das hast du toll gesagt, Christoph. Danke auch von mir an all unsere Wegbegleiter. Die vergangenen Monate haben uns so viel Spaß gemacht, dass wir den nächsten Abschnitt der Reise kaum erwarten können. Wir hoffen, es wird genauso interessant, aufregend, köstlich und lustig wie bis jetzt.

Kuba Havanna

Havanna

Dass Kuba sich nicht mit den USA versteht, ist unlängst überall bekannt, wusstet ihr aber, dass man nach einem Besuch in Kuba nur noch mit einem “echten” Visum nach Amerika einreisen kann? Das heißt, man kann nicht mehr nur noch ein ESTA beantragen, man muss ein viel teureres und mehr Zeit in Anspruch nehmendes Visum beantragen und ausführlich nachweisen, warum man in Kuba war und was man dort gemacht hat. Genau aus diesem Grund stand Kuba erst nach unserer Rundreise durch Amerika auf unserer Zielliste. Aber wie kommt man nach Kuba?

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Kampala Stadt

Kampala

Der erste Eindruck von Kampala: wahnsinnig laut, heiß (es waren immerhin ca. 27 Grad), dreckig und staubig. Sie entsprach dem Klischee einer afrikanischen Stadt, wie es uns durch die Medien suggeriert worden ist. Christoph und ich machten uns also mit einem kurzen Spaziergang an der Hauptstraße mit der Stadt bekannt. Und dabei sind uns einige Dinge aufgefallen: der Lärmpegel war enorm, so wie man es sonst nur aus Metropolen kennt. Gut, so gesehen ist Kampala eine Großstadt mit ca. 11 Millionen Einwohnern. Auffallend war, dass Christoph und ich fast die einzigen weißen Menschen dort waren. Wir hatten zum ersten Mal einen Eindruck davon, wie es ist, als Fremder betrachtet zu werden.

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